Anlagephilosophie von StoneCap

Roboter und Algorithmen helfen uns immer mehr die Aktienmärkte zu analysieren und uns eine bessere Einschätzung der Konjunkturlage zu geben. Roboter rechnen schneller als Menschen, brauchen keine Pause und machen grundsätzlich keine Fehler. Doch Roboter sind nicht völlig von Fehler befreit. Algorithmen funktionieren immer nach den gleichen Mustern und dies auch in Situationen, welche nicht der Norm entsprechen. Dies kann in gewissen Extremsituationen zu einem Fehlverhalten führen. Die Finanzkrise 2008 ist für dies ein prädestiniertes Beispiel. Computer haben sie mit einer verschwindend kleinen Wahrscheinlichkeit vorausgesagt und deshalb die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft völlig unterschätzt.

Für StoneCap ist es wichtig, unserem Kunden eine moderne technologie- und computerbasierte Vermögensverwaltung anzubieten, um eine langfristige und nachhaltige Rendite zu erwirtschaften. Trotzdem sind wir uns bewusst, dass ein Mensch immer noch einen Roboter verstehen und steuern muss. Wir verfolgen deshalb einen Ansatz, bei dem Mensch und Roboter im Einklang zusammenarbeiten. Computer sollen Menschen ergänzen und produktiver machen, ihre Einschätzung und ihr Gespür aber nicht völlig ersetzen.

In unserer Anlagestrategie haben wir einen dreistufigen Prozess entwickelt. In einem ersten Schritt wählen wir 20 ETFs aus einem Anlageuniversum von 1500 ETFs nach bestimmten Kriterien aus. Mit diesem festgelegten Anlageuniversum bestimmt dann ein computergestütztes Modell die Gewichtung der ETFs in den Portfolios, indem es 1000 verschiedene ETF Kombinationen durchrechnet und die Varianz und Rendite dieser Portfolios analysiert. Zuletzt werden die berechneten Portfolios mit dem besten Anlagemix unserem Advisory Team vorgestellt. Das Advisory Team überprüft die Gewichtung der ETFs und vergleicht sie mit seiner eigenen Markteinschätzung. Stimmt die Einschätzung nicht überein, werden die Portfolios nach den Meinungen der Experten angepasst und die Asset Allokation des Computers verworfen.

Auswahl der ETFs

Die Auswahl der ETFs ist ein zentraler Baustein unserer Dienstleistung. Aus einem Anlageuniversum von 1500 ETFs wählen wir Ihnen 20 ETFs aus, die sich nach unseren Kriterien am besten eignen. Neben den üblichen Kriterien wie der Total-Expense Ratio, also dem Preis des Produkts, der historischen Rendite oder der Handelbarkeit, ist uns besonders die geographische aber auch anlagetechnische Diversifikation wichtig. Vor allem bei den Aktien ist uns wichtig, dass sie geographisch breit diversifiziert sind. Mit einer solchen Diversifikation kann man geographische Klumpenrisiken wie Krieg, Umweltkatastrophen, Klimaerwärmung, etc. minimieren. Die Portfolios von StoneCap sind in der Schweiz, Europa, USA, Japan und in verschiedenen Schwellenländern investiert. Bei der Auswahl der restlichen Anlagen ist es für StoneCap essentiell, dass wir Titel im Portfolio halten, welche in verschiedenen Konjunkturzyklen unterschiedlich rentieren. Wandelanleihen, Unternehmensanleihen, Inflationsgeschützte Anleihen, Immobilien und Gold haben alle unterschiedliche Charakteristika, welche sich in unterschiedliche Konjunkturzyklen anders verhalten. Daher berücksichtigen wir all diese Anlageklassen in ihrem Portfolio.

Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) kurz erklärt

Nach der Auswahl der verschiedene ETFs stellt sich die Frage, wie man die Anteile der verschiedenen ETFs in einem Portfolio bestimmt. Dazu haben wir ein Modell entwickelt, dass die Prozente jedes ETFs im Portfolio berechnet. Im nächsten Abschnitt erklären wir die Grundlagen unseres Modells. Danach zeigen wir, wie wir dieses Modell weiterentwickeln, um eine erstklassige Performance zu erreichen.

Die Basis unserer Investment Strategie basiert auf der mit dem Nobelpreis ausgezeichneten modernen Portfolio-Theorie, ebenfalls bekannt als “Efficient Frontier”, vom US-amerikanischen Ökonomen Harry Markowitz. Sie besagt, dass für jedes Finanzprofil ein entsprechendes Portfolio besteht, dass die erwartenden Erträge für ein gegebenes Risiko maximiert.

Auf der horizontalen Achse wird das Risiko gemessen, das heisst die Standardabweichung einer Anlage. Je mehr Schwankungen die Anlagen aufweisen, desto riskanter.

Auf der vertikalen Achse wird die historische Rendite der Anlagen angegeben. Je höher die Rendite, desto besser.

Die Blaue Linie ist der Bereich, auf dem sich die optimalen Portfolios befinden (hellblaue Punkte). Hier handelt es sich um die „Efficient Frontier“. Sie wird berechnet, indem man die ETFs (blauen Punkten) unterschiedlich miteinander kombiniert. Die „Efficient Frontier“ gibt die optimalen Portfolios mit den höchsten Renditen bei einem gegebenen Risiko an. Um diese Linie mit den optimalen Portfolios zu bestimmen, müssen aber bis zu 1000 verschiedenen ETF Kombinationen durchgerechnet werden. Grundsätzlich sollte man in ein Portfolio auf der blauen Linie investieren. Welches Portfolio für den Kunden optimal ist, hängt aber immer noch von der Risikobereitschaft des Kunden ab.

CAPM 2.0: Das konjunkturadjustierte Modell

Im Vergleich zum üblichen CAPM Modell berechnen wir ein sogenanntes konjunkturadjustiertes CAPM Modell. Dazu haben wir ein Vorlaufindikator entwickelt, welcher die Konjunktur in verschiedene Phasen unterteilt – Abschwung, Rezession, Aufschwung, Boom. Dieser Indikator ist das Mittel verschiedener Vorlaufindikatoren, wie zum Beispiel dem „ifo leading Indicator“ oder dem „OECD EU leading Indicator“. Dies sind Indikatoren, welche die Konjunktur für Deutschland oder für die EU in den nächsten Monaten vorhersagen.

Für jeden Konjunkturzyklus berechnen wir dann separat ein sogenanntes CAPM Modell. Beispielsweise schauen wir die Entwicklung der Aktien und Obligationen nur in Abschwungsphasen an. Schlussendlich zeigt sich, dass die verschiedenen ETFs in den 4 Phasen unterschiedlich rentieren.

  • In Abschwungsphasen rentiert besonders der Gold ETF gut. Aktien ETFs schneiden dabei normalerweise eher schlecht ab. Es lohnt sich folglich in diesen Phasen den Anleihen- und Goldanteil zu erhöhen, da das Risiko der Anleihen tiefer und die Rendite von Gold höher ist als die der Aktien.
  • In der Rezession rentiert Gold weiterhin gut. Aktien und Obligationen haben eine relativ ähnliche Rendite, Aktien verzeichnen jedoch eine deutlich höhere Volatilität (Risiko). StoneCap bevorzugt in diesen Phasen Obligationen gegenüber Aktien.
  • Wenn sich die Konjunktur erholt, zeichnet sich wieder eine Erholung an den Aktienmärkten ab. In diesen Phasen sollte man den Aktienanteil erhöhen. Ebenfalls rentieren unsere Immobilien ETFs in dieser Phase.
  • In den Boom Phasen hellt sich die Lage an den Aktienmärkten weiter auf und das Risiko wird noch kleiner. Es lohnt sich folglich die Aktienquote wieder zu erhöhen.

CAPM 2.0: Das konjunkturadjustierte Modell

Der erste Schritt unserer Dienstleistung besteht darin, dass unser Kunde unseren Fragenbogen online ausfüllt. Das dauert 5 Minuten und ist absolut unverbindlich. Im Fragebogen wird die Risikobereitschaft des Kunden evaluiert. Dabei zielen gewisse Fragen darauf ab, die subjektive Risikobereitschaft des Kunden zu erfassen. Wir wollen herausfinden, mit welchem Marktschwankungen sich unser Kunde wohlfühlt. Andere Fragen hingegen analysieren die objektive Risikobereitschaft. Mit der objektiven Risikobereitschaft wollen wir mehr über die aktuelle Lebenssituation unseres Kunden erfahren, beispielsweise wie alt der Kunde ist oder wie viele Personen von ihm abhängig sind. Basierend auf der subjektiven und objektiven Risikobereitschaft wird dem Kunde eine Risikostufe zugeteilt – Tief, Mittel, Hoch und Dynamisch. Je nach Risikostufe und je nach Konjunkturzyklus wird dann dem Kunden ein optimales Portfolio auf der „Efficient Frontier“ zugeordnet. Das Ziel unserer 4 Portfolios ist es, dass ein Kunde mit einer gewissen Risikotoleranz in jedem Konjunkturzyklus ein ähnliches Risiko trägt.

In der nächsten Grafik sind die simulierten Renditen unserer 4 Portfolios mit den verschiedenen Risikostufen Tief, Mittel, Hoch und Dynamisch dargestellt. Die simulierten Portfoliorenditen entstehen durch den unterschiedlichen Anlagemix der ETFs. Dieser Mix hängt auf der einen Seite von der Risikotoleranz des Kunden ab, auf der anderen Seite aber auch vom aktuellen Marktzyklus. Um die Entwicklung der Portfolios zu berechnen, werden für die einzelnen ETFs die historischen Renditen der darauf basierenden Indizes verwendet. Alle Portfolios werden in jedem Quartal je nach Marktsituation umgeschichtet. Wie erwartet zeigt sich, dass das Portfolio mit dem höchsten Risiko am besten rentiert, dass es aber auch die grösste Schwankung aufweist. In der Finanzkrise 2008 verliert das Portfolio mit der höchsten Risikostufe deshalb auch am deutlichsten. Die tiefste Risikostufe weist im Gegensatz dazu die tiefste Rendite aus, es verzeichnet aber auch die geringste Volatilität. In diesem Portfolio sollten vor allem Kunden investiert sein, welche sich mit starken Marktschwankungen an den Aktienmärkten nicht wohlfühlen.

Hybrider Ansatz: Mensch mit Maschine

Bei der passiven Anlagestrategie verfolgen wir die Taktische Allokation, in dem unterschiedliche Anlageklassen je nach Marktsituation übergewichtet werden. Die makroökonomischen Faktoren und die Vorlaufindikatoren werden ständig evaluiert und falls nötig wird die strategische Allokation angepasst. Bei StoneCap haben wir einen hybriden Ansatz gewählt. Das Investment Team von StoneCap hat dazu ein automatisiertes Modell entwickelt, um die Prozente der verschiedenen ETFs in den Portfolios zu bestimmen. Dieses Modell ist eine innovative Abwandlung des Nobelpreisegekürten CAPM Modell, wobei die Varianz und Rendite von mehreren 1’000 ETF Kombinationen durchgerechnet und analysiert werden, um schlussendlich die optimalen Portfolios für den Kunden zu bestimmen. In einem zweiten Schritt werden die Berechnungen des Modells dann vor jeder Umschichtung unserem Advisory Team vorgestellt. Das Advisory Team vergleicht die Berechnung mit der eigenen Einschätzung der Konjunkturlage und der Aktienmärkte. Stimmen die beiden Einschätzungen nicht überein, kann das Advisory Team das CAPM Modell überstimmen und die Gewichte der ETFs anpassen. Unser Advisory Team besteht hauptsächlich aus ehemaligen Chef-Ökonomen von unterschiedlichen Banken und Versicherungen, die sich mehrheitlich auf makroökonomische Zusammenhänge und Geldpolitik spezialisiert haben.

Schlussendlich haben wir die doppelte Kontrolle, die einerseits auf einem komplett maschinellen Ansatz beruht, andererseits jodoch immer mit der Einschätzung von Experten aus der Finanzbranche verglichen wird.

Passives vs. Aktives Investieren

Wieso sich Diversifikation lohnt

„Ich investiere immer, wenn die Märkte fallen.“ Diesen und ähnliche Sätze haben Sie sicher schon unzählige Male von einem Ihrer Kollegen gehört. Es mag sein, dass eine solche Strategie in gewissen Krisen oder auch bei starken Marktschwankung aufgeht. Langfristig zeigt sich jedoch, dass das sogenannte „Stockpicking“ oder die selektive Auswahl von einzelnen Titeln eine eher riskante Strategie ist, die nicht selten auch mit dem Verlust von hohen Vermögenswerten einhergeht.

In unzähligen Studien hat sich gezeigt, dass es sich lohnt in breit diversifizierte Portfolios zu investieren. Das Sprichwort „Man soll nicht alle Eier in das gleiche Nest legen“ kommt bei diesem Beispiel zu tragen. Dabei ist die Erklärung relativ einfach: Büssen einzelne Titel an Wert ein, kann ein anderer Titel dem Verlust entgegenwirken und somit den Verlust reduzieren. Mit der Streuung der Investition in verschiedene Einzeltitel kann so ein optimales Risiko-Rendite-Verhältnis erzielt werden. Dieser Grundsatz gilt dabei nicht nur für Einzeltitel, sondern auch für grössere Anlageklassen. Veranschaulichen lässt sich dies mit der Wechselwirkung von den beiden Anlageklassen Gold und Aktien. In früheren Zeiten hat sich immer wieder gezeigt, dass beim Einbruch von Aktienkursen der Wert von Gold steigt. Auf der anderen Seite hat sich jedoch auch gezeigt, dass der Goldpreis an Wert einbüsst, wenn Aktienkurse steigen und die Wirtschaft floriert.

Was man unter Passivem Investieren versteht

Das Wort passiv ist in vielen Bereichen unseres Lebens negativ konnotiert. Ein passiver Mensch unternimmt nichts und trägt wenig zum Allgemeinwohl bei. Dass dies bei den Aktienmärkten genau umgekehrt sein soll und das sich passives Verhalten im Aktienmarkt lohnt, ist deshalb oft intuitiv nicht verständlich.
Nun aber zuerst einmal: Was ist passives Investieren? Unter passivem Investieren versteht man die Investition seines Vermögens in sogenannte ETFs, welche einen Index wie den Swiss Market Index (SMI) abbilden. Dabei ist die Entwicklung des Kurswertes der ETFs und der darauf basierenden Indizes fast gleich. Investiert man in den SMI, ist man in die grössten 20 Schweizer Unternehmen investiert und hält damit ein breit diversifiziertes Portfolio. Meistens wird beim passiven Investieren der ETF einmal gekauft und danach über längere Zeit gehalten. Die Transaktionskosten sind dabei gering.
Im Gegensatz zu passivem Investieren benötigt aktives Investieren Zeit und Geld. Bei aktivem Investieren wird oft eine Wette eingegangen. Dabei investiert man in verschiedene Industrien und Titel (Stockpicking) und versucht den optimalen Zeitpunkt für den Verkauf und Kauf einzelner Titel zu wählen (Markettiming). Dies erfordert eine genaue Analyse und auch die ständige Beobachtung der Märkte. Das ständige Verkaufen und Kaufen führt zudem zu höheren Transaktionsgebühren. Dass vor allem Finanzexperten aktiv investieren, ist daher verständlich. Im Grunde genommen versuchen die Anleger dabei gezielt den Markt zu schlagen, um höhere Handelskosten zu rechtfertigen. Dass diese Strategie langfristig jedoch oft nicht aufgeht, wird gerne verschleiert. Laut einer Auswertung des Kapitalverwalters Blackrock haben von 2000 bis 2010 64% der aktiven Manager von Aktienfonds eine geringere Rendite erwirtschaftet als ihr Vergleichsindex. Bonds-Manager schnitten sogar noch etwas schlechter ab: im Zehn-Jahres-Vergleich blieben 69% unter dem Benchmark.

Wieso es eigentlich kein passives Anlegen gibt und welche Anlagestrategien beim Passivem Investieren möglich sind

Beim Investieren wird häufig das aktive und passive Investieren einander gegenübergesetzt. Dass man beim Kauf eines ETFs jedoch ebenfalls auf gewisse Branchen und Unternehmen spekuliert, vergisst man schnell. Dies kann aber relativ einfach an einem Beispiel veranschaulicht werden. Kauft man zum Beispiel einen ETF auf den SMI, hält man grösstenteils Pharmafirmen und Banken in seinem Portfolio. Die Pharmabranche macht mit Novartis, Roche und Actelion fast 40% vom SMI aus während die UBS, Credit Suisse und Julius Baer zusammen einen Anteil von mehr als 10% haben. Verlieren diese Firmen und Branchen an Wert, verliert auch der SMI. Bei ETFs sind die „Wetten“ jedoch kleiner als wenn man einzelne Titel auswählt, da ein breiteres Spektrum an Unternehmen und Branchen abgedeckt wird. Um weniger Risiko einzugehen ist es ratsam mehrere ETFs in seinem Portfolio zu halten, um breiter investiert zu sein. Dabei kann man in ETFs verschiedener Länder oder in ETFs verschiedener Anlageklassen wie zum Beispiel Anleihen investiert sein. Bei passiven Investitionen gibt es drei verschiedene Anlagestrategien:

  • Branchen-Rotations-Strategie: Diese beschreibt die Über- und Untergewichtung einzelner Sektoren über Branchen-ETFs, um den Konjunkturzyklus zu spielen.
  • Themen-basiertes Investieren: Wenn Sie glauben, dass zum Beispiel die künstliche Intelligenz und Robotik in Zukunft eine große Rolle spielen werden und Unternehmen aus diesem Bereich besonders vielversprechend sind, dann kaufen Sie einen ETF mit diesem Thema.
  • Taktische Allokation: Sie versuchen vielversprechende Länder und Anlageklassen wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen je nach Konjunkturzyklus stärker in Ihrem Portfolio zu gewichten. Diese Entscheidung der Untergewichtung oder Übergewichtung basiert oft auf makroökonomischen Analysen verschiedener Länder.

Unsere Anlagephilosophie kurz erklärt:
Taktische Asset Allokation mit minimalen Kosten

Die Frage, welche Strategie beim Investieren am Erfolgreichsten ist, wird von Experten unterschiedlich beantwortet. StoneCap ist der Meinung, dass Ihnen ein professionelles Team ein breit diversifiziertes Portfolio zur Verfügung stellen sollte, dass Ihrer subjektiven und objektiven Risikofähigkeit zugeschnitten ist. Dabei sollten Sie unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Wandelanleihen, Unternehmensanleihen, Staatsanleihen, Inflationsgeschützte Anleihen, Immobilien und Gold in ihrem Portfolio halten, da sich diese Anlageklassen je nach Konjunkturzyklus unterschiedlich entwickeln. Zudem ist es wichtig auch geographisch breit diversifiziert zu sein. Mit einer geographischen Diversifikation kann man nämlich geographische Klumpenrisiken wie Krieg, Umweltkatastrophen, Klimaerwärmung etc., welche die Wertentwicklung des Gesamtportfolios negativ beeinflussen können, minimieren. Die Portfolios von StoneCap sind in der Schweiz, Europa, USA, Japan und in verschiedenen Schwellenländer investiert.

Bei der passiven Anlagestrategie verfolgen wir die Taktische Allokation, in dem unterschiedliche Anlageklassen oder vielversprechende Länder je nach Marktsituation übergewichtet werden. Die makroökonomischen Faktoren werden ständig evaluiert und falls nötig wird die strategische Allokation angepasst. Unser Investment Team besteht hauptsächlich aus ehemaligen Chef-Ökonomen aus unterschiedlichen Banken und Versicherungen, die sich mehrheitlich auf makroökonomische Zusammenhängen und Geldpolitik spezialisiert haben. Zudem rechnen wir 10’000 von Simulationen durch, um mögliche Wertentwicklungen Ihres Portfolios je nach Konjunkturzyklus zu modellieren.

Tiefe Kosten erhöhen Rendite über die lange Frist

Ein weiterer wichtiger Pfeiler beim Investieren sehen wir bei den Kosten. StoneCap ist der Meinung, dass zu hohe Kosten nicht Ihre Rendite minimieren sollen und dass jede Kostenstelle transparent gezeigt wird. Im Gegensatz zu der klassischen Vermögensverwaltung sind die Kosten von StoneCap deutlich tiefer. In einzelnen Fällen sind die Kosten um das Dreifache kleiner im Vergleich zu den üblichen Playern. Die tiefen Kosten werden dabei hauptsächlich durch effizientes Handeln von ETFs und einer starken Automatisierung aller Geschäftsprozesse ermöglicht.